05/10/2017

FÜHRUNG IST BEZIEHUNGSAUFAGBE

Von wegen: „Die beste Fachkraft wird Führungskraft“

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen sich plötzlich in einer Führungsrolle wiederfinden, weil sie schon lange an Bord sind, weil sie loyal jede Veränderung mitmachen, weil sie seit vielen Jahren hervorragende Leistung als Fachkraft erbringen oder weil sie eben Familienmitglied sind.

Damit finden sie sich in einem völlig neuen Tätigkeitsfeld wieder, für das sie nur mäßig bis gar nicht ausgebildet sind und das zugleich immense Koordinations- und Kommunikationsanforderungen mit sich bringt. Ziele definieren, delegieren, fördern und fordern, Konflikte klären und kontrollieren.

In dieser neuen Situation braucht’s ein hohes Maß an Reflexionsvermögen, um kompetente Führungskraft zu sein bzw. zu werden. Und die beginnt bei einem selbst.

Beziehung zu sich selbst

  • Was bin ich für ein Typ? Wie ticke ich?
  • Welche persönlichen Denk- und Verhaltensmuster zeichnen mich aus?
  • Welche Werte leiten mich, mein Verhalten?
  • Wie leicht fällt mir der Umgang, der Kontakt, das Gespräch mit Menschen?
  • Wie gerne gehe ich in die Klärung von Konfliktsituationen?

 

Mein Tipp: Entwickeln Sie Ihre Persönlichkeit. Erkennen Sie Ihre eigenen Muster. Gewinnen Sie ein besseres Verständnis für die eigene Person und den Umgang mit Menschen, die anders „ticken“!Beziehung zur Führungsrolle

  • Wir sieht mein Führungsverständnis aus?
  • Welche Personen haben mein Bild von Führung beeinflusst
  • Welche Überzeugung habe ich dadurch entwickelt?
  • Welches Rollenverständnis habe ich? Bin ich Berater? Beeinflusser? Veränderer?
  • Wie gehe ich mit dem enormen Spannungsfeld der Führungsrolle um?

 

Mein Tipp: Setzen Sie sich bewusst mit der Führungsrolle auseinander. Reflektieren Sie Ihre Vorstellungen und Erwartungen mit einem Sparringspartner. Gehen Sie in Führung!

Beziehung zu den Mitarbeitern

  • Wie aktiv gestalte ich den persönlichen Kontakt zu meinen Mitarbeitern?
  • Wie oft informiere ich meine Mitarbeiter – über was?
  • Wie regelmäßig gebe ich meinen Mitarbeitern Feedback?
  • Wie konstruktiv übe ich Kritik?
  • Wie bewusst delegiere ich Aufgaben an die „passenden“ Mitarbeiter?

 

Mein Tipp:  Professionalisieren Sie Ihre Gesprächstechniken. Üben Sie aktives Zuhören, cleveres Fragenstellen und konstruktives Feedback-geben!

 

 

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